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 Autor: Nadeshda Achtert Google+

Business Portraits für internationale Unternehmen

Damit das Foto gelingt, muss der Fotografierte für ein Business Portrait einiges beachten. Zum Beispiel: Hände weg vom Kopf. Als Unternehmer muss man weder seinen eigenen Kopf stützen noch irgendetwas geheimnisvoll verbergen. Die typische "Denkerpose" ist Künstlern, Geistlichen und Politikern vorbehalten. Die Hände setzte man am besten kommunikativ ein, d.h. in Interaktion mit einem gedachten Gesprächspartner. Wer nicht weiß wohin mit den Händen, sollte etwas anpacken – Kugelschreiber, Werkzeug oder Auftragsbuch - so wirkt man auf jeden Fall aktiv und dynamisch.

Wichtig ist es, direkt in die Kamera oder in Richtung der Kamera zu schauen und dabei so glücklich und freundlich zu wirken, als ob der Fotograf selbst gerade einen Großauftrag erteilt. Die Frontale vermittelt Offenheit und Bereitschaft zur Kommunikation. Abschweifende Blicke, (Halb-) Profilaufnahmen und stark verschattete Bilder vermitteln Distanz und lassen den Porträtierten gerne arrogant wirken.
Die Bildretusche muss ein optimales, aber völlig authentisches Bild wiedergeben. Das fertige Ergebnis darf nicht zu künstlich digital verjüngt oder künstlich wirken. Daher ist der Einsatz von professionellen Visagisten unbedingt notwendig. Ein natürliches Grund Make Up bildet die beste Grundlage für die digitale Verarbeitung - d.h. es muss wenig oder zumindest nicht übertrieben retuschiert werden. Ein Business Portrait ohne professionelles Make Up ist nicht möglich.

Der Hintergrund im Bild darf weder aus einer protzigen Yacht noch einer riesigen Luxusvilla bestehen, sondern die Persönlichkeit und Aufgabe unterstreichen, aber nicht übertönen. Die Kleidung wählt man entsprechend der Tätigkeit - nicht zu schrill und auf keinen Fall "overdressed".

Beim Firmenfoto achten Sie am besten selbst mal darauf, wann Ihr Gebäude im besten Licht steht: meist ist es entweder frühmorgens oder abends im möglichst flachen Licht. Wenn beides nicht klappt, ist ein bewölkter Himmel mit gleichmäßigem Licht vorzuziehen. Vermeiden Sie stürzende Linien und zu ungewöhnliche Perspektiven, wenn es um die reine Darstellung des Gebäudes geht - interessante Aufnahmewinkel sind zwar schön, gehören aber in eine andere Kategorie von Bilder.

Anders als bei Werbeaufnahmen stehen bei den reinen Industrieaufnahmen Funktion, Form und Farbe der Produkte im Vordergrund. Die Aufnahmeperspektive muss so gewählt werden, dass möglichst viele dieser Informationen gut vermittelt werden, das Foto selbst aber immer noch dynamisch und ästhetisch wirkt. Farbige Verlaufshintergründe, selektive Unschärfen oder zu viel kleines Zubehör gehören nicht auf die Aufnahme. Farben müssen möglichst echt wiedergegeben werden, Stoffe dürfen kein Moirée (optische Fleckenbildung) zeigen und Oberflächen sollen ihre eigene Struktur erkennen lassen. Künstlerische Schatten oder Lichtspiele sind hier fehl am Platz, genauso wie fotografische Selbstversuche von Laien.

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